Wolkenkuckucksheim_Logo deutsch englisch russisch

Symposium: Nutzen und Nachteil der Theorie für die Architektur

Die Zeitschrift Wolkenkuckucksheim lädt anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zu einem Symposium ein. Dessen Thema sind zwei Spannungsverhältnisse, über die in der Architekturtheorie seit Anbeginn implizit oder explizit diskutiert wird: die Diskussion über das Verhältnis von Alltag und Baukunst sowie von Ding und Raum. Die Themen werden bewusst antagonistisch gegenübergestellt, um die Diskussion zu befördern. Eingerahmt durch zwei Keynote-Vorträgen von Eduard Führ und Arno Lederer werden acht Impulsvorträge zu den zwei Spannungsverhältnissen gehalten. Es gibt in zwei Podiumsgesprächen und einem Roundtable ausreichend Zeit für Diskussionen. Das Symposium findet in Präsenz in Cottbus statt, zugleich wird das Symposium als Livestream veröffentlicht.

Donnerstag, 19. Mai 2022

13:00 UhrGrußwort der Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
Gesine Grande (Cottbus)
Grußwort des Dekans der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
Bernhard Weihrauch (Cottbus)
Eröffnung des Symposiums durch die Leiterin des Instituts für Bau- und Kunstgeschichte der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
Sylvia Claus (Cottbus)
13:30 UhrBunt, teurer Freund, ist alle Theorie.
Zum Nutzen und Nachteil der Theorie für die Architektur
Eduard Führ (Cottbus/Bielefeld)
14:30 UhrPause

Sektion 1: Nutzen und Nachteil des Alltags und der Baukunst für die Architektur

Moderiert von Ursula Baus (Stuttgart), Sonja Hnilica (Lübeck), Jörg H. Gleiter (Berlin)

14:45 UhrVom Sorgetragen in der Architektur
Elke Krasny (Wien)
15:15 UhrPARTIZIPATION MACHT ARCHITEKTUR
Susanne Hofmann (Berlin)
15:45 UhrEin mitwirkender Nebenteil der Handlung zur Hebung des Charakters.
Nutzen und Nachteil der Baukunst für die Architektur
Tim Kammasch (Bern)
16:15 UhrBaukunst und Alltagsbau.
Ideologisches Gegensatzpaar oder Komplementärnarrativ der Architekturgeschichte?
Sandra Meireis (Stuttgart)
16:45 UhrPodiumsdiskussion zu Sektion 1 mit Susanne Hofmann (Berlin), Tim Kammasch (Bern),
Elke Krasny (Wien), Sandra Meireis (Stuttgart)

Freitag, 20. Mai 2022

Sektion 2: Nutzen und Nachteil der Dinge und des Raums für die Architektur

Moderiert von Sylvia Claus (Cottbus), Martin Düchs (St. Pölten), Kirsten Wagner (Bielefeld)

09:00 UhrDinge der Moderne
Laurent Stalder (Zürich)
09:30 UhrÜber die unklaren Grenzen der Dinge.
Ein kulturwissenschaftlicher Einsatz für das Entwerfen neuer Räume
Susanne Hauser (Berlin)
10:00 UhrEin Versuch über Raum als „absolute Metapher“
Bettina Köhler (Basel)
10:30 UhrVon den „Sälen und Zimmerchen“ der Stadt
Rainer Schützeichel (Zürich)
11:00 UhrPause
11:15 UhrPodiumsdiskussion zu Sektion 2 mit Susanne Hauser (Berlin), Bettina Köhler (Basel),
Rainer Schützeichel (Zürich), Laurent Stalder (Zürich)
12:15 UhrZum Nutzen und Nachteil der Architektur für die Theorie
Arno Lederer (Stuttgart)
13:15 UhrImbiss

Sektion 3: Roundtable

Moderiert von Sebastian Feldhusen (Berlin/Cottbus), Riklef Rambow (Karlsruhe)

14:00 UhrRoundtable mit Ursula Baus (Stuttgart), Adria Daraban (Köln), Martin Düchs (St. Pölten),
Sonja Hnilica (Lübeck), Alexander Stumm (Cottbus/Kassel), Kirsten Wagner (Bielefeld)
16:00 UhrUnd tschüss!
Eduard Führ (Bielefeld/Cottbus)

Anlässlich des Symposiums wurde mit zwei Referenten des ersten Heftes Architektur im Zwischenreich von Kunst und Alltag (1996) Interviews geführt: Karsten Harries (New Haven) reflektiert über die ethische Funktion der Architektur, Bernhard Waldenfels (Bochum) spricht über die Architektur am Leitfaden des Leibes. Die Videoaufnahmen werden auf dem Symposium gezeigt. Das Interview mit Karsten Harries ist hier zu finden, hier das Interview mit Bernhard Waldenfels.